Warum FUE

DIE „FUT TECHNIK“

Diese Methode ist nach wie vor weltweit anerkannt und hat sicher Ihre Existenzberechtigung. Hier wird dem Patienten bei der Haartransplantation ein Hautstreifen mit Haarwurzeln entnommen. Die Wunde wird verschlossen und sollte nach der Anheilung als strichförmige Narbe kaum noch zu erkennen sein, sofern das eigene Haar eine bestimmte Länge hat. Leider ist das nicht immer so und es kommt zu einer breiten, sehr hässlichen und auffallenden Narbenbildung, die nur durch die Haarlänge verdeckt werden kann. Der Hautstreifen wird in kleinste Transplantate mikroskopisch zerteilt und als Einzel- oder Zweihaartransplantat in die kahlen oder dünnen Stellen mittels eines Feininstrumentes eingesetzt. Die komplette Behandlung wird in einer bequemen Sitz-Liegeposition unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Je nach Menge der zu verpflanzenden „Grafts“ kann die Behandlung 3 – 7 Std dauern. Nach kurzer Zeit kann eine Schwellung des Gesichts auftreten, die meist nach wenigen Tagen schmerzfrei und ohne Medikamenteneinnahme zurückgeht. Die eingesetzten Haarwurzeln beginnen nach etwa 8 – 12 Wochen mit ihrem Wachstum. Lebenslang.

FUE TECHNIK (FOLLICLE UNIT EXTRACTION)

Bei dieser jüngeren, moderneren  Methode werden die Transplantate als sogenannte folliculare Einheiten aus dem Hinterkopf und Seitenareal  entnommen. Ein winziges Hohlinstrument (nur 0,7 klein) entnimmt kleinste Hautpartikel (Grafts) mit unterschiedlich viel Haarwurzeln aus der o.g. Spenderzone.
Im Anschluss setzt man in der Empfängerzone Microslits zur Aufnahme der sog. Grafts.
Vorteil: Keine sichtbaren Narben, kürzester Heilungsprozess, maximale Dichte.
Wir verfügen in dem Bereich der FUE Behandlungen über ein internationales Transplantationsteam, welches ausschließlich FUE Haartransplantationen durchführt. Wir sind in der Lage, bis zu 5000 Transplantaten an einem Patienten in einer Zeitzone von etwa 8 Stunden einzusetzen. Zu einem fairen Preis-/Leistungs-Verhältnis.

Wir verfügen über eine mehr als 25-jährige Erfahrung mit über 15000 durchgeführten Operationen dieser Technik. Wir favorisieren die FUE Technik seit 2014 aufgrund unserer Top Ergebnisse und haben uns deshalb entschlossen, die FUT Technik nicht mehr anzubieten. Da wir auch für Patienten mit längeren Haaren, die keine Rasur wünschen mit der FUE Technik mittlerweile sehr patientenfreundliche Lösungen gefunden haben, konzentrieren wir uns voll und ganz auf diese Methode.
Welche Behandlung für Sie die richtige ist, sollten Sie in einem persönlichen, individuellen Gespräch mit unseren Fachberatern erörtern.

OP Ablauf einer FUE-Behandlung.

Grundlegender Unterschied der Follicular Unit Transplantation, kurz FUT- zur FUE-Behandlung ist die Art der Graftgewinnung. Somit kann man bei dieser Technik, bei der ein behaarter Hautstreifen aus dem Hinterkopf entnommen wird, u. U. pro qm2 mehr Haare gewinnen als mit der FUE Technik.

Am Anreisetag führen Sie zunächst noch einmal ein Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt. Hier werden letzte Fragen beantwortet.

Danach wird die Behandlungsfläche eingezeichnet. Besteht Übereinstimmung mit Ihren Wünschen, wird fotografiert, jeweils von allen Seiten des Kopfes, die Spenderfläche (in der Regel Hinterkopf und/oder Seiten) rasiert und das Empfängerareal sehr kurz (1 mm) geschnitten. In Ausnahmefällen und bei längeren Haaren oder bei Frauen bestehen andere Möglichkeiten, die Sie in einem persönlichen Gespräch mit uns erörtern können.

Die Entnahme erfolgt in Bauchlage. Der Entnahmebereich wird zuvor lokal anästhesiert. Der Operateur benutzt für die Entnahme eine Lupenbrille mit 10-facher Vergrößerung, um die Haarwurzel möglichst exakt zu treffen. Während der Entnahme überprüfen Mitarbeiter die Qualität der gewonnen Grafts und sortieren diese. In die ersten Haarlinien werden ausschließlich Einzelhaare gesetzt. Sollten die Qualität der Grafts des Patienten so hoch sein, dass wir kaum Einzelhaargrafts gewinnen können, so teilen wir die Grafts unter Hinzuziehung eines Mikroskopes, um entsprechende Einzelhaare zu gewinnen.

Dieses Prozedere findet auch bei einer Barthaartransplantation statt, bei der ausschließlich Einzelhaare eingesetzt werden.

Wir setzen bei Eignung bis zu 5000 Grafts in einer Sitzung an einem Tag ein. Über die Maximummenge der Grafts, die man an einem Tag entnehmen kann, ist man in Fachkreisen sehr unterschiedlicher Meinung. Mal sollte die Menge von 3000 Grafts nicht überschritten werden, mal sollte man 25 % des Spenderhaares im Donorbereich entnehmen, mal setzen namhafte, ausländische Ärzte bis zu 8000 Grafts und mehr am Tag. Wir beschränken uns auf die Möglichkeiten, die wir vorfinden. Ist der Donor geeignet, die Kahlstelle groß genug, transplantieren wir die o.g. Menge. Warum? Weil wir es können und viele tausend Mal bewiesen haben.

Nach der Entnahme der Grafts wird eine Pause eingelegt. Danach wird das Empfängerareal mit den Slits zur Aufnahme der Transplantate versehen. Bei dieser Tätigkeit muss der Operateur darauf achten, dass die Wuchsrichtung festgelegt wird. Diese ist in der Regel: Im Ansatzbereich 15-20 Grad-Winkel und im weiteren Verlauf etwa 35 Grad-Winkel austretend aus der Kopfhaut. Im Anschluss wird eine etwas längere Pause eingelegt, bei der wir Essen für Sie und Ihre Begleitperson bereitstellen. Danach werden die Grafts in das Zielgebiet der Kopfregion implantiert. Diese Tätigkeit führt der Operateur mit 2 Assistentinnen durch. Je nach Umfang der gewünschten Haartransplantation dauert die Einzelsitzung insgesamt sechs bis neun Stunden. Bei umfangreicheren Behandlungen kann auch eine zweite oder dritte Behandlungssitzung am Folgetag erforderlich werden. Jede Assistentin benötigt bei Hairmedic 1 Jahr Ausbildung, bevor sie Grafts langsam unter Aufsicht einsetzen kann.

Bei der Entnahme mit der motorisierten Hohlnadel können im Rahmen einer Einzelsitzung maximal 5.000 Grafts pro Tag verpflanzt werden. Bei Haartransplantationen von 6000 Grafts transplantieren wir auf zwei aufeinanderfolgenden Tage je 3000 Transplantate. Die Anzahl der erforderlichen Grafts ist individuell abhängig vom Ausmaß des Haarausfalls sowie von der Haarstruktur. Hilfsmittel zur Klassifizierung des Haarausfalles ist die Hamilton-Norwood-Skala.

Im Anschluss an Ihre Behandlung bekommen Sie von uns für die erste Pflege in den nächsten 2 Wochen ein kostenloses Pflegeset mit. Die Pflegeanleitung ist zu beachten. Außerdem empfehlen wir Ihnen nach der Transplantation eine PRP-Behandlung. Ab 2500 Grafts führen wir diese kostenlos durch (Informationen über PRP erhalten Sie auf dieser Homepage).

Nach Informationen, die wir auf dem internationalen FUE Kongress in Malaga im April bekommen haben, ist bei einigen Ärzten durch die Behandlung von PRP ein Mehrwachstum von bis zu 17% bei ihren Patienten nachweisbar.

WAS IST NACH DER BEHANDLUNG ZU ERWARTEN?

Am Folgetag der Haartransplantation wird das Haar erstmals mit einem schonenden Spezialpflegemittel gewaschen.

  • 7-8 Tage nach der Transplantation ist der Heilungsprozess so weit fortgeschritten, dass die kleinen Schorfkrusten abfallen. OP-bedingte Rötungen und Reizungen klingen ebenfalls ab.
  • Nach zwei bis drei Monaten produzieren die eingepflanzten Haarwurzen erstmals neues und kräftiges Haar.
  • Im ersten Jahr nach der Behandlung nimmt das Haarwachstum immer mehr zu. Das Haarbild wird dichter.

Wie sieht das Endresultat der Behandlung aus?

Drei bis fünf Monate nach der Behandlung setzt sichtbares Haarwachstum ein, das sich völlig natürlich in das vorhandene Haarbild integriert. Die transplantierten Haare bleiben lebenslang erhalten. Das endgültige Ergebnis der Behandlung ist nach einem Jahr sichtbar.

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